Der Begründer dieses Erkenntnisweges

Foto: Günther Pauli

 

Heinz Grill, geboren 1960 in Soyen, einem kleinen Ort in Süddeutschland, widmet als spiritueller Lehrer sein Leben der Synthese zwischen Geist und Welt und möchte die Menschen in ihrer Entwicklung anregen. Viele Menschen suchen die Begegnung mit dem Buchautor, Referenten und Bergsteiger, weil er in der Begegnung unmittelbar einen seelisch-geistigen Aufbau initiieren kann, denn durch seine Person wird ein christlich-geistiger Impuls wirksam. Da eine solche Aussage missverständlich erscheinen kann, soll sie in der folgenden Darstellung näher erläutert werden.

 

Zunächst ist in diesem Impuls das Wort „christlich“ nicht konfessionell aufzufassen. Es bezieht sich hier nicht auf eine tradierte Religion. Auch soll damit nicht irgendeine Form eines neuen christlichen oder andersartigen Glaubens inauguriert werden. Die Benennung „christlich-geistig“ geht vielmehr davon aus, dass in jedem Menschen unabhängig von seiner Konfession oder Glaubensrichtung ein göttlicher Keim ruht, der auf seine Erweckung und in der Folge aktiven Umsetzung im irdischen Leben wartet und durch die Begegnung mit Heinz Grill auch ein erstes Erwachen erfährt. Konkret bedeutet das weiter, dass Heinz Grill als Person, die einen solchen Impuls spenden kann, in der Begegnung Perspektiven eröffnet, die über das Persönliche hinausgehen und immer sowohl den Aufbau der Mitmenschen, der Umgebung, ja schließlich des gesamten Kulturgeschehens als auch die eigene Entwicklung im Überschreiten bisheriger Grenzen zum Ziel haben.

 

Da es aber für die Bewusstseinsentwicklung des heutigen Menschen notwendig ist, einen förderlichen Impuls nicht mehr nur passiv zu empfangen, sondern Lebens- und Geistesziele durch das Erkraften des eigenen Ich umzusetzen, begründete Heinz Grill einen geistigen Schulungsweg, der zum Hauptinhalt das eigenaktive individuelle Verwirklichen des empfangenen Impulses im beständigen wachen Gegenübertreten, Erforschen und somit tiefen Eindringen in die verschiedensten Bereiche und Themen des Lebens hat.

 

Alle Aussagen in seinen Veröffentlichungen und alle von ihm entwickelten Übungsschritte hat Heinz Grill sich selbst mühsam erringen müssen und sind aus diesem Grunde authentisch, also von seiner persönlichen Erkenntniskraft und Erfahrung durchdrungen. So beschreibt Heinz Grill mit eigenen Worten seine Forschungsarbeit folgendermaßen:

 

„Alle Schritte, die ich heute unterrichte, mussten unter Schweiß, Verzicht, Ehrgeiz und lang anhaltender Disziplin erworben werden. Keine einzige asana (Yogaübung) war mir in die Wiege gelegt, und jegliche übersinnliche Wahrnehmung kostete ein ausdauerndes Gegenübertreten an die nächst höheren Realitätsformen.“

 

Seine größte Stärke liegt aber nach eigener Aussage in der Fähigkeit, Menschen nach im Geistigen schon wartenden Möglichkeiten zu verbinden oder schon bestehende Verbindungen aus solchen Möglichkeiten heraus zu fördern und in ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Aus den neuen oder noch besser gestalteten Beziehungen kann der Einzelne in seiner Persönlichkeit eine Substanz des Ich erbauen und seine Fähigkeiten freier in der Welt entfalten.

 

Die Kurse und Seminare in Italien, wie etwa das Seminar des "Geistigen Schauens", des "Forschungskreises für Heilkunde" oder der "asana Fortbildung" werden von Heinz Grill nach dem Ideal moderiert, dass jeder Teilnehmer seine individuelle Position in der gemeinsamen Arbeit des Betrachtens und Erforschen eines Themas findet und dennoch alle gemeinsam in einer verbindenden Weise das gewählte Thema aufbauen und erweitern.

 

Die heutige Ausgrenzung

 

Da Heinz Grill die individuelle Entwicklung anregt und eine eigenverantwortliche Stellung des Menschen in der Welt stärken möchte, stehen seine Gedanken und Impulse nicht im gewöhnlichen Zeitgeist und auch nicht im Kontext einer heute verbreiteten Auffassung von Freiheit, welche schnell in den sogenannten Sachzwängen der modernen Gesellschaft endet. Er ist keiner Tradition oder keiner Gruppe zuzuordnen, sondern die Neubelebung, welche die seelische und geistige Dimension betrifft, gründet sich in jeder Begegnung mit Geistforschern und eingeweihten Persönlichkeiten und ihren  Werken neu.

 

Es geht auf diesem Schulungsweg weniger um ein auf das Persönliche begrenztes Wohlergehen, um das persönliche Seelenheil oder um ein Empfangen von Energien, sondern darum, wie jeder einzelne Mensch durch seine entwickelte Persönlichkeit und Bemühung gesundende und förderliche Kräfte der Welt geben kann. Es ist dies ein christliches Wirken. Da ausschließlich die Kirche sich vorbehält, zu bestimmen, wer christlich ist und wer nicht und was ein christliches Wirken ist, besteht heute keine konkrete Vorstellung mehr über die tieferen Entwicklungsprozesse, die ein Mensch im Laufe eines Lebens und darüber hinaus durchlaufen kann.

 

So wird Heinz Grill gerade in Deutschland von der Kirche, ganz besonders von Sektenreferenten aus München, aber auch von einflussreichen Privatpersonen auf versteckte Weise angegriffen und ausgegrenzt, als nicht in der christlichen Tradition stehend bezeichnet und ein offener Dialog wird ihm verwehrt.

 

Eine Erkenntnisforschung zu den geistigen Hintergründen führt den Menschen in eine Freiheit, da er zunehmend lernt, sein Leben selbst zu führen und nach eigenen Zielen zu gestalten. Er gewinnt Empfindungen über eine nachtodliche Welt und empfindet damit auch eine zunehmende Verantwortung. Diese Entwicklung würde ihn aber aus den kirchlichen und gewohnheitsmäßigen Strukturen herausbringen, und damit wäre der Mensch weniger manipulierbar. Insofern müssen sich die schärfsten Angriffe gerade auf diesen Impuls richten, weil eine Entwicklung zu einem mündigen und weisheitsvollen Menschen leider von einflussreichen Kreisen in der Gesellschaft nach wie vor nicht gewollt ist.

 

Die Absicht aber, seine Werke und seine Person zu schädigen, gingen vor allem von einer Münchener Ärztin und Millionärin, Christine Bornschein und gehen nun von deren Erben aus. Die Ärztin und ihre Kinder, die selbst einmal scheinbar eifrige Teilnehmer in den Seminaren von Heinz Grill waren, erzeugten durch Verleumdungen und Manipulationen immer mehr Gruppenstrukturen innerhalb der interessierten Teilnehmer, indem sie propagierten, dass man nur im Verbund einer hierarchisch organisierten Gruppe und in Ausrichtung auf die Ärztin selbst und ihre Äußerungen ein spirituelles Ziel erlangen könne, da die Ärztin für sich selbst höchste spirituelle Weisheit beanspruchte.